Schrägeus

 

Hallo! Ich bin Schrägeus – eine hellroter Ara Macao oder Arakanga, geboren am 26. März 2013 in Norddeutschland. Ich sorge natürlich für die tiergestützten Therapien! In August kam ich zu Familie Wehrhahn und fing unmittelbar als Azubi in der Praxis an. Da ich doch ein wildes Tier bin (im Unterschied zum Therapiehund), musste ich mich an die Menschen und an die Kinder erst mal mich gewöhnen, lernen nicht zu schreien und mich nicht zu erschrecken! Erst dann fing ich an, würfeln zu lernen, Karten zu ziehen und die an mich gerichteten Fragen zu verstehen und zu beantworten… Na ja, ich sage lieber „ja“: „nein“ ist doch unpädagogisch!

schrägeus stift

Wenn ein Kind besonders fleißig lernt, ziehe ich für ihn ein meiner märchenhaft bunten Federn heraus und schenke sie dem Fleißigen! Sie bringt nicht nur Glück, sondern sorgt dafür, dass der tiergestützte Lerneifer und die tierische Zuversicht auf Erfolg bestehen bleibt! 

Ich selbst muss noch viel lernen – auch viele andere deutschen Wörter! Ich kann bis jetzt nur „Hallo“, „da“, „Kuckuck“, „Schrägo“, „wo?“ und „Kokokoko“… aber verspreche hoch und heilig,  noch vielmehr zu lernen, weil ich noch jung bin und sehr klug!

Ein Tipp: ich bin ein Papa-Gei, d.h. kein Mama-Gei, kein Bruder-Gei, kein Schwester-Gei und kein Opa-Gei!

Ich quatsche gerne in der Therapie auch dazwischen und lerne Silben und Lauten, wenn sie deutlich und oft wiederholt werden, besonders von den Kindern, fleißig mit! Ja ja ja… Ich benehme mich nicht immer vorbildlich – aber das ist auch der Unterschied zwischen tiergestützten Therapien mit einem perfekten nicht sprechenden Hund und einem nicht perfekten, aber sprechenden Papagei! Ich spreche genauso wie die meisten Kinder, die zu uns kommen – nicht auf Befehl!

Bei den Würfelspielen bin ich auch gerne als „Würfeler“ dabei. Das Zuordnen von Wörtern zu den Bildern mag ich nicht, aber kann es trotzdem schon ziemlich gut (die Kinder brachten mir das schon bei!). Die Präpositionen verstehe ich auch noch nicht so gut: am liebsten mag ich „auf“… So muss ich von den Kindern noch viel lernen. Aber das wird schon!

Beim Lesen von Kindern höre ich aufmerksam zu! Ich liebe Geschichten!

Beim Schreiben versuche ich – auch wenn ich nicht gefragt werde – auch bei der Bestimmung der Rechtschreibung zu helfen! Nur manchmal lege ich die Kinder rein (besonders, wenn ich nicht genau Bescheid weiß: deutsche Rechtschreibung ist halt seeehr schwer!!!)

Wenn Sie sonst noch Fragen haben, schreiben Sie uns eine Email!

Zum Schluss eine Bemerkung für Tierliebhaber:

Ich fliege mehrere Stunden jeden Tag draußen frei in der luftigen Höhe und gucke den Kindern beim Spielen von Baumspitzen zu! Ich finde den Weg von der Praxis allein nach Hause und lande sogar beim Sturm ganz genau auf dem obersten Baumzweig! Ich versuche mit Fischreihen und Gabelweihern sowie Krähen und Elstern zu spielen, aber die sind viel zu erst zum Spielen!

Meine Flügel sind nicht gestützt und ich mache auch viel Unfug zu Hause! Zum Beispiel die Mitbewohner absichtlich ärgern und sich dabei papageiisch zu Vergnügen. Oder verbotene Gegenstände anknabbern und sich dann wegjagen zu lassen.

Nur nachts, da muss ich in den Käfig. Aber das macht mir gar nichts aus, da ich auch in Freiheit mucksmäuschenstill nachts sein muss – wegen der vielen Feinde, bei denen ich auf dem Speiseplan stehe.