Bei den Kinder und Jugendlichen

Bei Kindern und Jugendlichen mit folgenden Diagnosen werden die Behandlungskosten im Rahmen der Heilmittelverordnung (Rezept) von den Krankenkassen übernommen:

  • Sprachentwicklungsstörungen und -verzögerungen (SES, SEV, verbale Apraxie)
  • Sprachentwicklungsstörungen bei Kleinkindern (Sprachfrühförderung schon ab 1.Lebensjahr)
  • Sprachstörungen bei neurologischen Erkrankungen
  • Sprachstörungen bei geistiger Behinderung
  • Artikulationsstörungen ( phonetische und phonologische Störungen)
  • Lexikalische Störungen (z.B. eingeschränkter passiver und aktiver Wortschatz, Wortfindungsprobleme)
  • Syntaktische Störungen (Satzbau)
  • Dysgrammatismus
  • Stottern und Poltern (Fluency Shaping, Stotternmodifikation, Bonner Stotterntherapie usw., bei Kindern: direkter und indirekter Ansatz je nach der Symptomatik und Wunsch)
  • Mutismus
  • Autismus und Autismusspektrumsyndrom
  • Rhinophonie (Näseln)
  • auditive Wahrnehmungs- und Verarbeitungsstörung (AVWS)
  • Stimmstörungen (Aphonie, Dysphonie)
  • Hörstörungen (auch bei  Cochlear Implantat)
  • Myofunktionelle Störungen (Schluckstörungen, orofasciale Dysfunktion)

Bei folgenden Diagnosen werden die Behandlungskosten häufig vom Jugendamt übernommen:

  • Legasthenie (LRS)
  • Dyskalkulie (Rechenschwäche)
  • Dyslexie (isolierte Leseschwäche)
  • Dysgraphie (isolierte Rechtschreibschwäche)
  • LRS- und Dyskalkulieähnliche Symptomatik wg. psychicher Ursachen

 

Wir arbeiten besonders bei Legasthenie und Dyskalkulie am liebsten nach dem ganzheitlichen Konzept, weil das, unserer Meinung nach, am effektivsten ist, aber wenn es ausdrücklich erwünscht wird, auch „strickt“ nach einem bestimmten Konzept (Reuter-Liehr, Kieler Methode, integrative Lerntherapie, Marburger Rechtschreibtraining usw.).

Nach dem Inklusionsgesetz können die Therapien bei Inklusionskindern auch in den Schulen stattfinden, damit die Abstimmung mit  Lehrkräften den Transfer der Therapieergebnisse beschleunigt. Sprechen Sie mit Ihrer Schule – wir kommen gerne!